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Nachrichten 26 November 2020

Lebensmittelbekleidung in einem nachhaltigen Gewand

MARS Header 1245 x 740 px

Arbeitsbekleidung scheint ein kleiner Teil der Nachhaltigkeit eines Unternehmens zu sein. Die Umweltauswirkungen der Bekleidungsindustrie sind jedoch erheblich. Nedlin hält es daher für wichtig, Kunden auf ihre nachhaltige Bekleidungslinie hinzuweisen. Dies gilt auch für das amerikanische Familienunternehmen Mars, einem großen Hersteller von Süßwaren, Lebensmitteln und Tierfutter.

Mars arbeitet seit über einem Jahrhundert mit einem starken moralischen Kompass. Das Unternehmen investiert viel, um den Prozess und das Produkt nachhaltiger zu gestalten. Wärmerückgewinnung, Wärmepumpen und sparsamere Maschinen: Mars verwendet alle Arten von Technologien, um dieselben Produkte mit weniger Energie herzustellen.

Die Option einer nachhaltigen Arbeitsbekleidung hatte das Unternehmen jedoch noch nicht geprüft. Als Nedlin sich informierte, ob Mars an einem Test zu nachhaltiger Bekleidung am Arbeitsplatz teilnehmen wollte, war das Unternehmen sofort interessiert. Für den Test entschied man sich für Kleidung aus recycelten PET-Flaschen und Holzzellstoff, aber auch andere Stoffe in der nachhaltigen Bekleidungslinie von Nedlin bieten eine sinnvolle Alternative. 

Der Tragekomfort der Kleidung sollte mindestens so angenehm sein wie bei Baumwolle. Nach mehrmonatigen Tests fielen die Reaktionen der Mitarbeiter positiv aus. „Der Stoff ist dünner als Baumwolle und dies ist gewöhnungsbedürftig, aber nach ein paar Wäschen sieht man, dass die Faser kompakter wird“, sagt Ronald Verbeek, Teamleiter PSG & General Cleaning Supply bei Mars in Veghel. „Gerade weil der Stoff dünn ist, ist er sehr leicht, was von den Mitarbeitern als angenehm empfunden wird.“

René Snoek, der die neue Kleidung selbst trägt, fügt hinzu: „Anfangs waren einige skeptisch, weil sie sich fragten, ob Kleidung aus recycelten PET-Flaschen angenehm zu tragen wäre. Die Tatsache, dass sich die Kleidung dünner anfühlt, führte bei den Männern zunächst zu Kommentaren. „Dann trage ich eine schicke rosa Unterhose darunter“, wurde gewitzelt. Beim Tragetest stellt sich jedoch heraus, dass der Stoff überhaupt nicht durchsichtig ist – dann wurde nicht mehr gelacht.”

Snoek ist sehr zufrieden. Und das hört er auch von den meisten Mitarbeitern, die er gebeten hat, an dem Test teilzunehmen. „Ich möchte meinen alten Baumwollanzug nicht wieder zurückhaben“, sagt er. Nedlin führt den Test für Mars kostenneutral durch, da das Unternehmen an dieses Produkt glaubt. Die Kleidung erfüllt wichtige Grundbedingungen, z. B. Sicherheit für den Träger und das Produkt, mit dem der Träger arbeitet. Aber auch der Tragekomfort ist ein wichtiger Faktor.

Darum geht es primär bei der Bewertung dieses Tests. Die vorhandenen Modelle, die die Mitarbeiter bereits trugen, wurden bewusst ausgewählt, bestehen jetzt jedoch aus TecaworkTM Ecogreen-Stoff. Zum Beispiel gibt es keine Unterschiede im Modell und die Tester können sich auf Tragekomfort, Dehnung, Feuchtigkeitsregulierung und Wärmeableitung konzentrieren.

Der Stoff wurde 2017 von Ten Cate Protective Fabrics nach einem umfassenden Test vieler verschiedener Mischungen eingeführt. Nicht nur das Material ist nachhaltig, auch die Produktionskette ist darauf ausgerichtet, die Lebens- und Arbeitsbedingungen vieler Menschen zu verbessern. Die Zusammenarbeit mit Nedlin ist für Ten Cate wichtig. „Sie konzentrieren sich auf den Endkunden und es ist großartig, dass sie mit Mars ein Unternehmen gefunden haben, das das Endprodukt testen möchte. Auf diese Weise schließen wir die Kette und treffen gemeinsam nachhaltige Entscheidungen“, sagt Marcel Jansen, Market Manager Industrial Laundries von Ten Cate.

Dass ein solcher Test zu unseren eigenen Nachhaltigkeitszielen beiträgt, ist natürlich großartig. Es ist eine Option, die wir selbst noch nicht untersucht hatten.

Ronald Verbeek
Mars

Während Mars die Tragbarkeit der Kleidung testet, testet Nedlin intern den Waschprozess. Wie verhält sich das Produkt, wenn es fünfzig oder hundert Mal gewaschen wurde? Auch hier sind die ersten Ergebnisse positiv. Das Schrumpfen scheint geringer zu sein als bei Arbeitsbekleidung aus einer Baumwoll-Polyester-Mischung, und die Qualität ist definitiv gut.

Der Test wird in Kürze um eine Reihe nachhaltiger Damenbekleidung erweitert. „Ich kann mir vorstellen, dass das Erlebnis bei ihnen anders ist“, sagt Snoek. Sein Kollege Verbeek freut sich jetzt schon auf den Moment, in dem neben weißer Kleidung auch andere Farben angeboten werden. Er trägt nämlich immer die blaue Mars-Arbeitsbekleidung.

Auch für Nedlin könnte dies ein schöner nächster Schritt sein. Zunächst ist es jedoch wichtig, die aktuellen Tragetests mit der weißen Arbeitsbekleidung abzuschließen. Nedlin hofft natürlich, phasenweise alle Arbeitskleidung nachhaltiger machen zu können. Je mehr Nachfrage besteht, desto mehr Möglichkeiten gibt es, die Kleidung beispielsweise in anderen Farben weiterzuentwickeln.

Verbeek: „Das bietet Perspektive. Natürlich wäre es schön, wenn alle hier in nachhaltiger Kleidung herumlaufen würden. Wenn ich die begeisterten Reaktionen meiner Kollegen höre, freue ich mich schon auf den ersten Test mit blauer Kleidung.”

 

Resultate, Ergebnisse und Auswirkungen?

  • Beitrag zu den CSR-Zielen
  • Nachhaltigkeit der Kette
  • Geringere Umweltbelastung
  • Ein engagierter Partner, der sich um alles kümmert
  • Weniger schrumpfempfindlich
  • Sicher und hygienisch
  • Tragekomfort
  • Zufriedene Mitarbeiter