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Nachrichten 28 September 2020

Eine erfolgreiche Partnerschaft

Radboud header

Nedlin kümmert sich seit fünf Jahren um die Wäsche für das Radboudumc. Nach einer europäischen Ausschreibung entschied sich das Krankenhaus letztes Jahr erneut für Nedlin. Diesmal sogar für einen Zeitraum von 10 Jahren: eine Bestätigung der langfristigen Zusammenarbeit, die beide Organisationen miteinander eingehen wollen. Bram Kurstjens, Logistikmanager bei Radboudumc, erklärt, wie diese Partnerschaft aussieht. 

Ausschreibungen für 10 Jahre sind in dieser Branche eher selten. Trotzdem hat sich das Radboudumc bewusst für diese lange Vertragslaufzeit entschieden. „Wir haben die Teilnehmer gebeten, mit uns über eine Reihe von Problemstellungen nachzudenken“, sagt Kurstjens. „In einigen Fällen erforderte die Lösung Investitionen von beiden Seiten, was wiederum eine lange Vertragsdauer bedeutet. Wir legen zudem Wert darauf, die Logistik, mit der wir die Dienstleistungen von der Wäscherei bis zum Endverbraucher verbinden, über einen längeren Zeitraum so effizient wie möglich miteinander zu gestalten.”

Das Radboudumc suchte einen Partner, der immer wieder neue Schritte unternimmt. „Bei dieser Ausschreibung haben wir uns daher zu 80 % auf Qualität konzentriert“, sagt Kurstjens, „und nur zu 20 % auf den Preis. Darüber hinaus haben wir eine langfristige Vision für Nachhaltigkeit. Dies ist auch ein Grund, sich für einen 10-Jahres-Vertrag zu entscheiden.”

Spurlos
Nedlin ging als stärkster Anbieter aus der Bewertung hervor. Kurstjens ist mit diesem Ergebnis zufrieden, da seine Erfahrungen der letzten Jahre sehr positiv waren. „Anbieter reden oft über eine Partnerschaft, aber davon merkt man nichts. Bei Nedlin ist das anders“, sagt er. Das ist ein Kompliment an die Geschäftstätigkeit des Unternehmens. „Man hat nie das Gefühl, dass man es am Ende doch selbst lösen muss.” 

Nach dem Ausschreibungsverfahren stellten das Radboudumc und Nedlin zusammen mit Mitarbeitern beider Organisationen zehn Projektteams auf. Manchmal wurden auch externe Spezialisten hinzugezogen. Jedes Team arbeitete an einem der Probleme, um die es ging, wie zum Beispiel die Reinraumkleidung für die Apotheke oder das Ziel, die Mitarbeiter auf Tinten- und Stiftflecken aufmerksam zu machen. Eines der faszinierendsten Probleme war das Verschwinden von OP-Kleidung, die zum damaligen Zeitpunkt noch in Großmengen geliefert wurde.

Man hat nie das Gefühl, dass man es am Ende doch selbst lösen muss.

Bram Kurstjens, Manager Logistik
Radboudumc

Kurstjens: „Wir konnten einfach nicht herausfinden, wo die Kleidung landete.“ In der Ausschreibung schlug Nedlin verschiedene Lösungen für das Problem des Verschwindens vor. Verschiedene Unterteams kümmerten sich um die Ausarbeitung und Umsetzung der Vorschläge. Sie überlegten, welche Anpassungen auf beiden Seiten des Prozesses erforderlich waren, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. So arbeiteten das Radboudumc und Nedlin zusammen, um die richtige Lösung zu finden. 

Komplexes Unterfangen
Das Bekleidungsmanagement für die Kleidungsausgabeautomaten (KAAs) war ebenfalls ein großes Gemeinschaftsprojekt. Das Radboudumc verfügt über fünf KAAs - die richtige Menge an Kleidung in jedem KAA vorrätig zu halten, ist daher ein komplexes Unterfangen. Derzeit führt das Radboudumc nur noch die tägliche Verwaltung der Systeme selbst durch. Die gesamten übrigen Verwaltungstätigkeiten wurden an Nedlin ausgelagert, so dass sich das Krankenhaus darum nicht mehr kümmern muss. 

Ein weiteres Team konzentrierte sich auf die logistische Herausforderung in Form von 15.000 einzelnen Nutzern auf einem weitläufigen Campus. Interne und externe Logistik sind dabei eng miteinander verbunden. Nedlin fährt jetzt zweimal täglich 64 Container (zwei Lastwagen) nach Nijmegen. Eines der Projektteams prüft noch, ob die Gesamtzahl durch eine noch intelligentere Beladung von 128 auf 104 Container reduziert werden kann. Dann kommt die Wäscherei mit einem einzigen Doppeldecker aus: eine nachhaltigere Lösung. 

Wir sind auch weiter mit dabei
Aber auch darüber hinaus denkt Nedlin mit dem Krankenhaus mit. Andrea Meuwissen, kaufmännische Leiterin bei Nedlin Healthcare: „Bei unserer Partnerschaft geht es nicht nur um die zehn Projekte aus der Ausschreibung. Wir sind auch weiter mit dabei.“ Wenige Monate nach der Ausschreibung brach die Corona-Krise aus. Dann zeigte sich, wie wertvoll eine solche Partnerschaft ist. „Ich hatte so viel zu tun, dass ich froh war, Nedlin um Hilfe bitten zu können“, sagt Kurstjens.

Wir nehmen das Thema Nachhaltigkeit in jede Ausschreibung auf. Das sagt etwas über dessen Bedeutung aus.

Bram Kurstjens

“Wir mussten zehn Prozesse anpassen, es musste ein neues Verfahren für die getrennte Sammlung von Corona-Wäsche eingeführt werden. Dann ist es toll, einen Partner zu haben, der die Gesetze und Vorschriften kennt und über genügend Erfahrung mit anderen Krankenhäusern verfügt.“ Nedlin hat ein Protokoll, das das Krankenhaus sofort anwenden konnte. Die Wäscherei denkt mit und hilft beim Einsatz von zusätzlicher Kleidung und wiederverwendbaren Schutzmäntel. Auf diese Weise verfügt das Radboudumc schnell über das richtige Material am richtigen Ort.

Vertrauen
Durch regelmäßige Besprechungen ist Nedlin ständig darüber informiert, was im Krankenhaus vor sich geht. Die Wäscherei entlastet das Krankenhaus, indem sie angemessen auf aktuelle Entwicklungen reagiert. Gleichzeitig fordern sich die Partner gegenseitig heraus, jeden Tag besser zu werden. Nachhaltigkeit ist zum Beispiel sowohl für Radboudumc als auch für Nedlin ein wichtiges Thema. „Wir nehmen das Thema in jede Ausschreibung auf“, sagt Kurstjens. „Das sagt etwas über dessen Bedeutung aus. Wir glauben auch, dass Nachhaltigkeit in unserer Rolle als öffentlicher Einrichtung wichtig is.”

Während der Ausschreibung bietet ein speziell entwickeltes CO2-Tool Einblicke in die wichtigsten Themen. „Es geht nicht nur um die Lastwagen, mit denen die Wäsche geliefert wird, sondern auch um subventionierte Arbeitsplätze, den Kreislaufansatz und die Sonnenkollektoren auf dem Dach. Oder die langfristige Vision. Auch hier hat sich Nedlin mit all seinen Innovationen deutlich besser präsentiert.“ Also blickt er mit Zuversicht auf die nächsten zehn Jahre? Kurstjens lacht: „Daran habe ich keinen Moment gezweifelt.

Auswirkungen

  • Immer genug Kleidung am richtigen Ort

  • Beste Qualität

  • 100 % hygienisch, auch in Krisenzeiten

  • Beitrag zu CSR-Zielen

  • Qualität und Kontinuität garantiert

  • Ein engagierter Partner, der sich um alles kümmert