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Nachrichten 30 November 2021

Nedlin pflanzt einen Tiny Forest

Tiny Forrest

Neben der Grundschule De Regenboog in Hoensbroek wächst seit Kurzem ein echtes Waldstück. 620 Bäume auf 200 m², ein Wald so groß wie ein Tennisplatz. Mit 26 verschiedenen Baum- und Straucharten ist der erste Nedlin Tiny Forest ein Paradies für Vögel, Insekten und kleine Säugetiere. Und auch für Menschen, denn mit einem echten Außenklassenzimmer können auch Kinder und Anwohner diesen besonderen Ort genießen.

Einheimische Arten

Das Tiny Forest-Konzept stammt von dem indischen Ingenieur Shubhendu Sharma. Er basiert auf der Forstmethodik von Akira Miyawaki, einem japanischen Baumexperten. Laut Miyawaki bestehen die nachhaltigsten und widerstandsfähigsten Wälder aus traditionell einheimischen Arten. Deshalb besteht jedes Tiny Forest aus mindestens 25 verschiedenen Baumarten, die auf Grundlage gründlicher Untersuchungen zur ursprünglichen Vegetation der Region ausgewählt werden. Für den Tiny Forest De Regenboog gehören dazu Arten wie die Süßkirsche, die Schwarzpappel, die Flatterulme und die Sommer-Eiche.

Auch Sträucher wie die Rote Kornelkirsche, die Silberweide und die Gewöhnliche Schneebeere haben im Wald ihren Platz gefunden. „Die Bäume sind sehr dicht gepflanzt,“ erklärt Luuk de Win, Geschäftsführer von Nedlin, „damit sie sich gegenseitig in die Höhe treiben.“ Zunächst werden vor allem die Pionierarten in die Höhe schießen: Arten, die gut mit Schwankungen in Temperatur und Nährstoffen umgehen können. „So kann der Wald schnell wachsen.“ Später folgen die Klimaxbäume: Bäume wie die Gemeine Esche und die Rauhe Ulme, die hart um ihren Platz kämpfen. Schließlich wird der Tiny Forest „De Regenboog“ zu einem Eschen-Ulmen-Wald heranwachsen.

Über eine nachhaltige Zukunft nachdenken

Mitten in all dem Grün steht ein Holztafelschild, umgeben von dicken Baumstämmen: das Außenklassenzimmer für die Kinder der benachbarten Grundschule. „Die Kinder haben das selbst entworfen,“ sagt Mitgeschäftsführer Stef de Win. Auf diese Weise kommen sie sowohl mit der Philosophie hinter dem Tiny Forest in Kontakt als auch mit dem Naturunterricht, der vom IVN gefördert wird.

Das Pflanzen von Bäumen ist eine der Methoden, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Das macht es zu einer sehr schönen Initiative, um Kinder einzubeziehen.

Stef de Win

Für Stef und Luuk ist das Bewusstsein ein besonders schöner Aspekt dieses Projekts, da es genau den Werten eines Familienunternehmens entspricht, das einen Unterschied machen möchte. „Das Pflanzen von Bäumen ist eine der Methoden, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Das macht es zu einer sehr schönen Initiative, um Kinder einzubeziehen. Es gibt ihnen die Gelegenheit, über die Zukunft nachzudenken und darüber, was eine nachhaltige Zukunft bedeutet.“

Ein echtes Kooperationsprojekt

Für Stef und Luuk ist das Engagement von De Regenboog besonders bemerkenswert, da sie dort selbst ihre Grundschuljahre verbracht haben. Am Pflanztag hatten sie sogar die Ehre, die ehemalige Direktorin, die mittlerweile 81 Jahre alt ist, willkommen zu heißen. Auch Vertreter der Gemeinde Stein und des IVN, der wichtigsten Partner, waren anwesend. Diese Partner luden ihrerseits lokale Organisationen ein, sich anzuschließen, wie die Grundschule, der örtliche Vereinsverband sowie die lokale Pfadfindergruppe und IVN-Abteilung.

Dass so viele Menschen beteiligt sind, war für uns eine schöne Überraschung. Wir fanden es sehr besonders, das zu sehen.

Luuk de Win

„IVN ist in der Führung“, erzählt Luuk. „Sie bringen alle Parteien zusammen. Die Gemeinde hat das Grundstück bereitgestellt und beteiligt sich an den Kosten für die Anlage.“ Indirekt sind auch die Kunden von Nedlin in das Projekt eingebunden. „Seit zwei Jahren schenken wir unseren Kunden keine Weihnachtsgeschenke mehr, sondern investieren das Geld in das Tiny Forest-Initiative von IVN. Jedes Jahr informieren wir unsere Kunden über dieses Sponsoring. Wir erhalten schöne Rückmeldungen von Kunden, die darüber Bescheid wissen.“

Ein guter Nachbar

So ist der Tiny Forest von Nedlin wirklich ein Kooperationsprojekt geworden und eine schöne Möglichkeit, die Nachbarschaft und die Gemeinde auf andere Weise kennenzulernen. „Alle Beteiligten haben hart daran gearbeitet, dieses Projekt zu realisieren“, sagt Luuk. „Sie waren auch am Pflanztag dabei. Dass so viele Menschen beteiligt sind, war für uns eine schöne Überraschung. Wir fanden es sehr besonders, das zu sehen.“ Der zweite Tiny Forest ist bereits in Planung, dieses Mal in der Gemeinde Stein. Auch dieses Projekt wird eine Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem IVN sein.

Für den Initiator und Sponsor Nedlin ist der Tiny Forest daher eine Möglichkeit, „ein guter Nachbar“ zu sein. Das ist nämlich eines der Ziele unseres Nachhaltigkeitsprogramms. Luuk: „Ein guter Nachbar zu sein bedeutet, Verbindungen mit der Umgebung zu suchen und etwas Positives beizutragen. Idealerweise auf nachhaltige Weise. Wie schön ist es dann, zu den eigenen Wurzeln zurückzukehren, nur einen Steinwurf von unserer Wäscherei in Hoensbroek entfernt? Es ist besonders, genau hier etwas zusätzliches tun zu können.“