Mit unseren neuen LNG-Lkw auf dem Weg in die Zukunft
Anfang 2020 wurde der Fuhrpark von Nedlin um drei LNG-Lkw erweitert. Seitdem ist Nedlin jeden Monat rund 50.000 Kilometer mit „Liquefied Natural Gas“ gefahren - eine nachhaltige Alternative zu Diesel. Um jeden Tag bessere Ergebnisse für Mensch, Umwelt und Unternehmen zu erzielen, setzt Nedlin auch weiterhin seine Innovationen in der Logistik fort, um die Kosten zu senken und die Wirkung zu steigern.
LNG
Wenn man Erdgas auf -161 Grad Celsius abkühlt, erhält man LNG. Erdgas ist der sauberste fossile Brennstoff und eine der am schnellsten wachsenden Energiequellen der Welt. Durch das Fahren mit LNG werden die Ölquellen nicht erschöpft und die Emissionen reduziert, so dass die Temperatur der Erde weniger schnell ansteigt. Da Nedlin einen Doppeldecker fährt, ist der Logistikprozess noch effizienter und der gesamte CO2-Ausstoß wird weiter reduziert.
Mit den neuesten Techniken können wir maximale Leistung bei möglichst geringen Emissionen pro Kilometer erzielen.
Das neueste Fahren
Marcel Ariaans, Logistikmanager bei Nedlin: „Mit den neuesten Techniken können wir maximale Leistung bei möglichst geringen Emissionen pro Kilometer erzielen. Deshalb haben wir einen relativ jungen Fuhrpark und suchen immer nach intelligenteren Alternativen.“
Im Juni begann Nedlin, die LNG-Lkw auf allen Strecken zu testen. Marcel: „Wir haben schnell einen Unterschied bemerkt. Unsere Fahrer fuhren noch sparsamer, und da es sich um einen Doppeldecker handelt, kann er bei jeder Fahrt doppelt so viel Fracht transportieren. Insgesamt stoßen wir rund 20 Prozent weniger CO2 aus. Und weil wir sparsamer fahren, müssen wir in Deutschland in den kommenden Jahren mit diesem Lkw keine Maut zahlen.”
Fahrer der Veränderung
Nedlin-Fahrer wurden bereits geschult, um so sparsam wie möglich zu fahren. Durch die Optimierung von Fahrverhalten und Strecken wurden bereits mehr als zehn Prozent Kraftstoff eingespart. Mit den LNG-Lkw sind Nedlin-Fahrer nun noch sparsamer unterwegs. Marcel erklärt: „Unsere Fahrer fahren jetzt mit einem Gastank. Das ist ein komplexes System, also ist „mal kurz tanken“ eine ziemliche Herausforderung. Unsere Fahrer mussten daher ein Zertifikat erwerben, bevor sie mit den Lkw fahren durften. Sie haben eine spezielle personengebundene Tankkarte und alle haben eine Schulung zum Verhalten im Notfall erhalten.”
Grünes Ergebnis
Marcel: „So einen Lkw bekommt man nicht umsonst. Wenn man alle Vor- und Nachteile berücksichtigt, sind die Gesamtkosten wahrscheinlich gleich, aber unsere Emissionen werden tatsächlich reduziert. Die Technik entwickelt sich sehr schnell. Wasserstoff scheint vielversprechend, da in Bezug auf die Reichweite dieses Lkw noch Verbesserungsbedarf besteht. Vielleicht ist die Zukunft ein Hybrid: unterwegs mit Diesel, elektrisch in der Innenstadt. LNG ist jetzt die am besten geeignete und nachhaltigste Option für unsere Strecken. Deshalb wollen wir nicht warten, sondern uns ständig verbessern. Bis wir diesen Lastwagen abgeschrieben haben, wird diese Entwicklung wahrscheinlich alltäglich geworden sein.”
Marcel: „Unseren Kunden wird es auch immer wichtiger, wie nachhaltig wir sind. Aber alles muss auch zusammenpassen. Beispielsweise passt unser Doppeldecker möglicherweise nicht auf die Laderampe eines Kunden. In solchen Fällen finden wir eine Alternative.”
Mit dem Doppeldecker waren wir die erste Wäscherei in den Niederlanden. Gleiches gilt jetzt auch für die LNG-Lkw.
Führende Position
Die Logistik schließt den Kreis. Für Nedlin geht dies weit über einen zunehmend umweltfreundlichen Fuhrpark hinaus. Marcel: „Weniger fahren bleibt am Ende die nachhaltigste Lösung. Andere Wäschereien laden zwei-, drei- und manchmal viermal am Tag. Wir tun dies fünfmal pro Woche.“ Deshalb setzt Nedlin seine Innovationen fort und schließt den Kreis mit intelligenten Lösungen: „Vor zehn Jahren fuhren wir zehn Lastwagen und 360 Rollcontainer pro Tag. Mittlerweile sind es ungefähr 1500. Unser Umfang wächst, ebenso wie unsere Wirkung. Deshalb müssen wir jeden Tag intelligenter arbeiten. Unsere Tätigkeiten gehen weit über Wäsche hinaus. Es geht darum, wie wir zusammenarbeiten, um alles effizienter zu gestalten. Mit dem Doppeldecker waren wir die erste Wäscherei in den Niederlanden. Gleiches gilt jetzt auch für die LNG-Lkw. Jeden Tag fragen wir uns: Wie können wir auch weiterhin eine führende Position einnehmen?”