Nedlin magazine

„Soziales Verhalten wird in jeder Kultur geschätzt“

Ein Familienbetrieb wie Nedlin setzt auf nachhaltige Mitarbeiterbeziehungen und investiert in Menschen. Von den Mitarbeitern wird natürlich auch viel erwartet: Nur Zupacker und Durchhalter passen in die Kultur des Unternehmens. Aber sie dürfen auch etwas zurückerwarten. Nicole Janssen erklärt, wie sich Nedlin für ein gesundes und vitales Arbeitsumfeld einsetzt.

Sozialer Umgang

„Alles beginnt mit Achtung und Beachtung“, sagt Janssen bestimmt. „Wer sich wirklich für seine Mitarbeiter interessiert und ihnen zeigt, dass sie wichtig sind und eine Stimme haben, bekommt auch mehr zurück. In dieser Hinsicht ist Nedlin ein echter Familienbetrieb, in dem familiäre Werte großgeschrieben werden.“ Und das ist Janssen zufolge sehr hilfreich in einem Unternehmen, in dem tagtäglich die unterschiedlichsten Kulturen zusammenarbeiten. „Sozial miteinander umgehen und sich grüßen wird in jeder Kultur geschätzt.“

Achtung und Beachtung sind im Unternehmen auf formeller und informeller Ebene fest verankert, wie Janssen erläutert: „Für neue Mitarbeiter haben wir zum Beispiel einen klaren Gesprächszyklus. Nach einem Probetag gibt es sofort ein Gespräch, in dem geklärt wird, ob der neue Mitarbeiter bleiben möchte und kann. Nach einer Woche und nach einem Monat folgt erneut ein solcher Gesprächstermin. Diese Gesprächskultur ist bei uns tief eingebettet.“

“Wenn man regelmäßig die Initiative zum Gespräch ergreift, wird man auch selbst leichter angesprochen.”

Nicole Janssen

Mitsprache

Mitarbeiter, die schon länger dabei sind, haben andere Möglichkeiten, ihre Stimme hören zu lassen. So gibt es zum Beispiel in jeder Schicht einen Peptalk mit dem Schichtleiter. „Die ersten Peptalks verliefen noch eher einseitig“, erzählt Janssen. „Aber jetzt merken wir, dass sich die Mitarbeiter immer öfter zu Wort melden. Wenn jemand irgendwo Verbesserungspotenzial sieht, erfährt man das oft am ehesten in so einem Peptalk.“

Der Schichtleiter ist jedoch nicht der Einzige, an den sich die Mitarbeiter wenden können. Für Janssen ist das informelle Klima bei Nedlin etwas Besonderes. „Hier schaut jeder täglich bei den Mitarbeitern vorbei: die Manager, die Geschäftsleitung und ich natürlich auch. Das läuft in vielen Betrieben anders. Wenn man regelmäßig die Initiative zum Gespräch ergreift, wird man auch selbst leichter angesprochen, wenn es Fragen gibt.“

Aufstiegschancen

„Durch die kurzen Kommunikationswege bin ich oft schnell im Bild. So erfahre ich zum Beispiel sofort vom Schichtleiter, wenn sich jemand weiterentwickeln möchte. Ich setze ich mich dann mit dem Mitarbeiter zusammen und wir besprechen, welches Schulungsprogramm eventuell in Frage kommt.“ Nedlin bietet seinen Arbeitnehmern verschiedene berufsbegleitende Weiterbildungen an, aber zum Beispiel auch Schulungen für Fahrer und sogar Sprachkurse für Mitarbeiter, die sich mit dem Niederländischen noch etwas schwer tun.

Vorbeugung

Auch bei Krankheitsvermeidung und persönlichen Problemen geht die Betreuung bei Nedlin deutlich weiter als in anderen Firmen. „Neben einem Betriebsarzt haben wir auch einen festen Sozialarbeiter und einen Physiotherapeuten. Ich arbeite jetzt seit gut einem Jahr bei Nedlin und habe bei früheren Arbeitgebern nie erlebt, dass Vorgesetzte und Gesundheitsfachkräfte so gut miteinander kommunizieren, um Krankheitsfällen vorzubeugen.“ Das Konzept zahlt sich aus: Der Krankenstand ist bei Nedlin mit 3,3 % deutlich niedriger im Vergleich zum Durchschnitt von 5 % im Industriesektor.

Janssen bestätigt, dass die Mitarbeiter in der Wäscherei viele einseitig belastende Tätigkeiten verrichten. „Darum ist es uns so wichtig, dass unsere Leute breit aufgestellt sind und an verschiedenen Arbeitsplätzen eingesetzt werden können. So lassen sich viele überlastungsbedingte Beschwerden vermeiden.“

Bewusstseinsförderung

„Wir setzen uns an allen Fronten dafür ein, dass unsere Angestellten gesund und vital bleiben“, unterstreicht Janssen. „Deshalb stellt Nedlin seit Kurzem jede Woche Obst bereit und ermöglicht es den Mitarbeitern, gemeinsam mit ihrem Partner an einem Rauchentwöhnungskurs teilzunehmen.“

So reicht der Einfluss von Nedlin bisweilen bis ins Privatleben hinein. „Unsere Fürsorge geht in der Tat sehr weit. Aber wir betrachten es als Arbeitgeber auch als unsere Verantwortung, das Gesundheitsbewusstsein zu fördern. Wie unsere Mitarbeiter damit umgehen, muss natürlich jeder selbst für sich entscheiden.“